Mittelgroße Hunderassen

Mittelgroße Hunderassen – weder klein noch groß
Es gibt drei Kategorien, zu denen ein Hund gehören kann. Da wären die kleinen und eher niedlicheren Hunderassen, die zwar schnell ein Herz erobern, jedoch nicht als Wachhund eingesetzt werden können. Dann gibt es große Hunderassen, die nicht nur gerne als Wachhunde, sondern auch als Spür- und Suchhunde eingesetzt werden.

Doch es gibt auch mittelgroße Hunderassen, auf die wir hier näher eingehen möchten.

Von mittelgroßen Hunderassen sprechen wir, wenn wir jene meinen, die eine Widerristhöhe zwischen 40 und 60 Zentimetern aufweisen, zwischen 11 und 25 Kilogramm wiegen und ein Alter zwischen 10 und 16 Jahren erreichen können. Dabei hängt das realistische Alter von Pflege, Ernährung und Gesundheit ab.

Wegen ihrer Größe lassen sich mittelgroße Hunderassen gut im städtischen Umfeld, in Wohnungen statt Häusern, halten. Viele der mittelgroßen Hunderassen haben dabei einen freundlichen und anhänglichen Charakter, was sie besonders für Familien attraktiv macht. Doch auch sehr aktive Hunderassen zählen zur mittelgroßen Hunderasse, wie der Terrier.

Ein besonders positives Merkmal von mittelgroßen Hunden liegt darin, dass sie nicht so häufig unter chronischen Erkrankungen, Gendefekten oder anderen Krankheiten leiden wie kleinere Hunde. So sind sie nicht nur besonders fit, sondern halten auch ihre Besitzer auf Trab, was sich in einer gesünderen Lebensweise positiv auswirken kann.

Klein und fein

Kleine Hunde, mit einer Widerristhöhe bis zu 40 Zentimetern, bieten gegenüber ihren etwas größeren Artgenossen natürlich einige Vorteile. Durch ihre Größe benötigen sie nicht so viel Platz im Wohnbereich und kommen auch mit einem Körbchen aus.
Einige Besitzer von kleinen Hunden genießen es, wenn sie ihnen bei gebracht haben, auf eine umfunktionierte Katzentoilette zu gehen. Hinzu kommt, dass sowohl die Ausstattungs- wie auch Futterkosten kleinerer Hunde preiswerter sind. Ein besonders positiver Effekt ist natürlich, dass sie weniger Schmutz in die Wohnung bringen und eindeutig weniger für Chaos sorgen als mittelgroße Hunderassen.
Jedoch haben sie auch Nachteile, die es zu beachten gilt. Zum einen werden sie, wegen ihrer geringen Größe, häufiger übersehen und werden zur Stolperfallen. Zum anderen sind sie durch ihre spezielle Züchtung anfälliger für Krankheiten und Gendefekte, insbesondere was ihre Gelenke betrifft. Wer sich aus diesen Gründen keinen großen Hund leisten möchte, ist mit mittelgroßen Hunderassen gut versorgt.

Prägende Charaktereigenschaften

Mittelgroße Hunderassen verfügen über einen eindeutigen Jagdinstinkt, weswegen sie viel Förderung und Beschäftigung benötigen. Doch wer dies zu nutzen weiß, erhält einen guten Hüte- und Wachhund. Durch ihren wachen Charakter benötigen mittelgroße Hunde auch viel Bewegung, den sie gerne im Auslauf erhalten.
Lange Spaziergänge, aber auch Wanderungen und Joggingrunden, sind für sie geeignet.
Ganz nebenbei schließt man als Besitzer dadurch schnell Kontakt zu anderen Hundehaltern und wer offen ist, wird sich über eine Begleitung beim Spaziergang sehr freuen.
Auch für mittelgroße Hunderassen sind Kontakte zu anderen Hunden sehr gut, da sie hier miteinander spielen und sich artgerecht beschäftigen können. Durch ihren loyalen, freundlichen und liebevollen Charakter eignen sie sich sehr gut als Familienhunde. Gerne kommen mittelgroße Hunderassen auch als Begleithunde zur Fahrradtour mit. Hier können sie sich austoben und sind als Familienmitglied immer dabei.

Gute Ernährung für eine lange Gesundheit

Wie bei allen anderen, sagt auch das Futter bei mittelgroßen Hunderassen einiges über die Gesundheit aus. Dabei muss gutes Futter nicht teuer sein. Im besten Fall achten Sie bei einem Hundefutter, dass Sie bisher noch nicht kennen, auf die Inhaltsstoffe.
Beinhaltet das Futter viel künstliche Konservierungsstoffe, pflanzliche oder tierische Nebenerzeugnisse, sollten Sie es nicht kaufen. Generell gilt, sind zu viele Inhaltsstoffe gelistet, die über den genauen Inhalt nichts aussagen, heißt es eindeutig Finger weg! Dies gilt ebenso für Zucker jeglicher Art, denn dieser ist für keinen Hund gut.
Dabei spielt es keine Rolle, ob mittelgroße Hunderassen mit Trocken- oder Nassfutter gefüttert werden. Denn beide Arten sind in guter Zusammensetzung gleich gut geeignet. Besonders gut sind jedoch Futtersorten, die als Alleinfuttermittel gekennzeichnet sind, da diese alle notwendigen Inhaltsstoffe besitzen.
Sehr gut ist natürlich eine Mischung aus Nass- und Trockenfutter, stets verbunden mit ausreichend Wasser.
Um Ihren Hund nicht zu überfüttern, beachten Sie das Gewicht, Alter und die Größe, wie die Mengenangabe auf dem Futter selbst. Ebenso spielt das Alter Ihres vierbeinigen Lieblings eine Rolle, da es für Welpen und Senioren spezielles Futter gibt. Eine Alternative zu all diesem bedeutet das BARF (biologisch artgerechtes rohes Futter) füttern.
Abgesehen von der Hundesteuer, die ortsabhängig erhoben wird, und den Anschaffungskosten, kann man sagen, dass mittelgroße Hunderassen monatlich etwa 60 Euro an Futter kosten. Hinzu kommen anfallende Tierarztkosten und die Hundehaftpflichtversicherung.

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